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Kubernetes-Deployment

Kamerplanter wird über ein einzelnes Helm-Chart deployt, das alle Komponenten enthält: Backend, Frontend, ArangoDB und Valkey. Die Container-Images und das Helm-Chart liegen in der GitHub Container Registry (ghcr.io).


Voraussetzungen

Was Minimum
Kubernetes-Cluster Version 1.28+
Helm Version 3.12+
kubectl Konfiguriert und verbunden mit dem Cluster
Ingress-Controller Traefik, nginx-ingress oder vergleichbar
Speicher StorageClass mit ReadWriteOnce-Unterstützung (für ArangoDB + Valkey)

Überblick: Was wird deployt?

flowchart TB
    subgraph "Kubernetes Cluster"
        direction TB
        ING["Ingress<br/>(Traefik / nginx)"]

        subgraph "Kamerplanter Namespace"
            FE["Frontend<br/>(Deployment, 2 Replicas)"]
            BE["Backend<br/>(Deployment, 2 Replicas)"]
            DB["ArangoDB<br/>(StatefulSet, 1 Replica)"]
            VK["Valkey<br/>(Deployment, 1 Replica)"]
        end
    end

    ING -->|"/ und /api/*"| FE
    BE --> DB
    BE --> VK
    FE -->|"proxy /api"| BE

    style ING fill:#FF9800,color:#fff
    style FE fill:#66BB6A,color:#fff
    style BE fill:#43A047,color:#fff
    style DB fill:#2E7D32,color:#fff
    style VK fill:#1B5E20,color:#fff
Komponente Typ Replicas Beschreibung
Backend Deployment 2 FastAPI-Anwendung (API + Celery Worker)
Frontend Deployment 2 React-App hinter nginx, Proxy für /api zum Backend
ArangoDB StatefulSet 1 Dokumenten-/Graph-Datenbank mit Persistent Volume (5 Gi)
Valkey Deployment (Recreate) 1 Redis-kompatibler Cache + Celery-Broker, eigenes Volume (1 Gi, Append-Only-Log)

Installation

1. Helm-Repository hinzufügen

Das Kamerplanter Helm-Chart liegt als OCI-Artefakt in der GitHub Container Registry:

# OCI-Registries benötigen kein helm repo add —
# der Pull erfolgt direkt über die OCI-URL
helm pull oci://ghcr.io/nolte/charts/kamerplanter --version 0.2.0

--version muss eine veröffentlichte Version nennen

0.2.0 ist die zuletzt veröffentlichte Chart-Version. Unter derselben OCI-Adresse liegt daneben ein Entwicklungskanal: Der develop-Baum trägt eine Vorabversion mit dem Zusatz -dev (derzeit 0.2.1-dev), und dieser Tag wird bei jedem Merge nach develop überschrieben, der helm/ berührt. Erzwungen ist dabei nur der Bezeichner dev, nicht die Nummer davor: Die -dev-Version muss der veröffentlichten Linie nicht voraus sein. Ziehe daraus nichts, was laufen soll — die Bytes wechseln unter dir, ohne dass sich die Versionsangabe ändert. Details: CI/CD — Zwei Kanäle.

Der Chart-Tag 0.2.0 wurde aus develop überschrieben

charts/kamerplanter:0.2.0 trägt nicht mehr das, was das Release v0.2.0 veröffentlicht hat. Gemessen am OCI-Manifest: Es ist mit org.opencontainers.image.created: 2026-08-18T14:09:14Z annotiert, während v0.2.0 am 13.08.2026 um 18:09:49 UTC veröffentlicht wurde — ein helm/-Merge nach develop hat den Tag fünf Tage später neu gepusht. Genau das verhindern die beiden Kanal-Prüfungen seither. Repariert wird der Tag bewusst nicht: Ihn zu überschreiben wäre ein zweiter Push unter derselben Versionsreferenz.

Für die Befehle auf dieser Seite heißt das: --version 0.2.0 löst weiterhin auf, liefert aber einen develop-Stand statt des Release-Stands. 0.1.0 ist der jüngste Chart-Tag, dessen Manifest noch seinen Release-Zeitstempel trägt (erstellt am 06.08.2026 um 13:38:04 UTC, 15 Sekunden nach der Veröffentlichung von v0.1.0), und v0.2.1 — zum Zeitpunkt dieser Zeilen noch ein Entwurf — ist das erste Release, das unter dem Schutz beider Prüfungen entsteht. Was du auch wählst: Reproduzierbar wird ein Deployment erst, wenn du den Manifest-Digest pinnst, den du geprüft hast.

Authentifizierung an der GitHub Registry

Falls die Registry privat ist, musst du dich vorher anmelden:

echo $GITHUB_TOKEN | helm registry login ghcr.io --username $GITHUB_USER --password-stdin

2. Pflicht-Secrets anlegen

Ohne dieses Secret startet kein Backend-Pod

Bevor du das Chart installierst, muss das Kubernetes-Secret kamerplanter-secrets existieren. Der Backend-Container liest ARANGODB_PASSWORD, ARANGO_ROOT_PASSWORD, JWT_SECRET_KEY, FERNET_KEY, ERASURE_TOMBSTONE_SALT und LOG_PSEUDONYM_SALT ausschließlich über envFrom aus diesem Secret — nicht aus values.yaml. Fehlt eines der fünf zuletzt genannten Werte (bzw. bleibt ARANGODB_PASSWORD beim Literal rootpassword), bricht der Backend-Start mit SystemExit ab, sobald DEBUG=false gesetzt ist (Fail-Fast-Gate, src/backend/app/main.py). Der Celery-Worker-Pod bezieht dasselbe Secret und prüft LOG_PSEUDONYM_SALT beim Start genauso streng; er bricht mit SystemExit ab, wenn der Wert fehlt oder kürzer als 32 Zeichen ist.

kubectl create namespace kamerplanter

kubectl create secret generic kamerplanter-secrets \
  --namespace kamerplanter \
  --from-literal=ARANGODB_PASSWORD="dein-sicheres-passwort" \
  --from-literal=ARANGO_ROOT_PASSWORD="dein-sicheres-passwort" \
  --from-literal=JWT_SECRET_KEY="$(openssl rand -hex 32)" \
  --from-literal=FERNET_KEY="$(python3 -c 'from cryptography.fernet import Fernet; print(Fernet.generate_key().decode())')" \
  --from-literal=ERASURE_TOMBSTONE_SALT="$(openssl rand -hex 32)" \
  --from-literal=LOG_PSEUDONYM_SALT="$(openssl rand -hex 32)"

Schaltest du TimescaleDB ein (controllers.timescaledb.enabled: true), braucht das Secret zusätzlich TIMESCALEDB_PASSWORD — siehe TimescaleDB.

Datenbank-Zugänge

Die Anwendung verbindet sich nicht als root mit ArangoDB, sondern mit dem Konto kamerplanter (database.arangodb.appUsername). Ein Hilfscontainer app-user im ArangoDB-Pod legt es bei jedem Start an bzw. aktualisiert es: Passwort aus ARANGODB_PASSWORD, Lese- und Schreibrecht nur auf der Anwendungsdatenbank, kein Zugriff auf _system. Der ArangoDB-Container selbst erhält aus dem Secret nur ARANGO_ROOT_PASSWORD.

  • ARANGODB_PASSWORD ist das Passwort des Anwendungskontos. Wähle einen eigenen Wert, nicht das Root-Passwort.
  • ARANGO_ROOT_PASSWORD braucht nur der ArangoDB-Pod. Lege es in ein eigenes Secret, dann sieht das Backend das Root-Passwort nicht mehr (es liest kamerplanter-secrets vollständig per envFrom):
kubectl create secret generic kamerplanter-arangodb-root \
  --namespace kamerplanter \
  --from-literal=ARANGO_ROOT_PASSWORD="$(openssl rand -hex 32)"
values-production.yaml (Ausschnitt)
database:
  arangodb:
    rootPasswordSecret: kamerplanter-arangodb-root

Bestehende Installation: Root-Zugang in drei Schritten trennen

ArangoDB liest ARANGO_ROOT_PASSWORD nur beim allerersten Start mit leerem Volume. Bei einer bestehenden Installation gilt deshalb:

  1. Upgrade: Nach dem Upgrade legt app-user das Konto kamerplanter mit dem bisherigen ARANGODB_PASSWORD an, und Backend, Worker und Beat verbinden sich damit. Hast du in deinen Values ARANGODB_USERNAME: root oder ein envFrom am ArangoDB-Container gesetzt (frühere Fassung dieser Anleitung), entferne beides — sonst bleibt es beim Root-Zugang. Zurück zum alten Verhalten: database.arangodb.appUsername: root.
  2. Eigenes Anwendungspasswort: Setze in kamerplanter-secrets einen neuen Wert für ARANGODB_PASSWORD, starte zuerst den ArangoDB-Pod neu (app-user übernimmt das Passwort) und danach Backend, Worker und Beat (kubectl rollout restart).
  3. Root-Passwort auslagern: Lege kamerplanter-arangodb-root mit dem aktuellen Root-Passwort an, setze database.arangodb.rootPasswordSecret und entferne danach ARANGO_ROOT_PASSWORD aus kamerplanter-secrets. Willst du das Root-Passwort selbst ändern, ändere es zuerst in ArangoDB (arangosh) und dann im Secret.

Vollständige Übersicht aller Pflicht-Secrets je aktivierter Funktion (z. B. INTERNAL_SERVICE_TOKEN sobald der KI-Assistent oder die Bilderkennung aktiv sind): Konfigurationsmatrix — Pflicht-Secrets.

3. Values-Datei erstellen

Erstelle eine values-production.yaml mit deinen Anpassungen:

values-production.yaml
controllers:
  backend:
    replicas: 2     # (1)!
    containers:
      main:
        envFrom:
          - secret: kamerplanter-secrets    # (2)!
        env:
          ARANGODB_HOST: kamerplanter-arangodb
          ARANGODB_PORT: "8529"
          ARANGODB_DATABASE: kamerplanter
          REDIS_URL: redis://kamerplanter-valkey:6379/0
          CORS_ORIGINS: '["https://pflanzen.example.com"]'
          DEBUG: "false"
          KAMERPLANTER_MODE: full    # (3)!

  frontend:
    replicas: 2

  arangodb:
    statefulset:
      volumeClaimTemplates:
        - name: data
          accessMode: ReadWriteOnce
          size: 10Gi    # (5)!
          advancedMounts:    # (4)!
            main:
              - path: /var/lib/arangodb3

# Anhänge in S3 — Pflicht bei mehr als einer Backend-Replica
storage:
  backend: s3
  s3:
    endpointUrl: https://s3.eu-central-1.amazonaws.com
    region: eu-central-1
    bucket: kamerplanter-prod
    credentialsRef:
      secretName: storage-s3-credentials

ingress:
  main:
    enabled: true
    hosts:
      - host: pflanzen.example.com    # (6)!
        paths:
          - path: /              # auch /api: das Frontend-nginx leitet es ans Backend weiter
            pathType: Prefix
            service:
              identifier: frontend
  1. Zwei Replicas für Rolling Updates ohne Downtime. Nur mit S3 (storage.backend: s3, siehe unten) oder einem ReadWriteMany-Volume: Auf dem Standard-Volume ReadWriteOnce verweigert das Chart mehr als eine Backend-Replica, weil ein zweiter Pod auf einem anderen Node nie startet (Storage-Konfiguration).
  2. Zieht ARANGODB_PASSWORD, JWT_SECRET_KEY, FERNET_KEY, ERASURE_TOMBSTONE_SALT und LOG_PSEUDONYM_SALT aus dem im vorigen Schritt angelegten Secret — keine Klartext-Passwörter in values.yaml.
  3. light = ohne Login/Tenant-System, ein Nutzer. full (Standard im Chart) = mit JWT-Auth und Mandantenverwaltung. Details: Betriebsprofile.
  4. Nur der ArangoDB-Container main mountet das Datenvolume, nicht der Hilfscontainer app-user. Das Root-Passwort und das Anwendungskonto stellt das Chart selbst ein (siehe Datenbank-Zugänge); setze hier kein envFrom und kein ARANGODB_USERNAME.
  5. Passe die Größe an deinen Bedarf an. Der Chart-Default für die ArangoDB-PVC liegt bei 5Gi.
  6. Dein gewünschter Hostname. Der Ingress-Controller muss darauf konfiguriert sein.

Passwörter nie in der Values-Datei

values-production.yaml referenziert Secrets ausschließlich über envFrom/secretKeyRef — nie über einen Klartext-Wert in env:. Für GitOps-Workflows eignet sich statt manuellem kubectl create secret ein Secret-Management-Tool wie Sealed Secrets oder External Secrets Operator (siehe ArgoCD — Deklaratives Secret-Management). Für den External Secrets Operator bringt das Chart ein abschaltbares ExternalSecret mit: Secrets aus einem Secret-Store.

4. Helm-Chart installieren

helm install kamerplanter \
  oci://ghcr.io/nolte/charts/kamerplanter \
  --version 0.2.0 \
  --namespace kamerplanter \
  --create-namespace \
  --values values-production.yaml

0.2.0 ist hier dieselbe überschriebene Chart-Version

Der Tag löst auf, liefert aber einen develop-Stand und nicht den Stand des Releases v0.2.0. Warum, und was du stattdessen pinnst, steht in Schritt 1.

5. Deployment prüfen

# Pod-Status prüfen
kubectl get pods -n kamerplanter

# Auf gesunde Pods warten
kubectl wait --for=condition=ready pod \
  --all -n kamerplanter --timeout=120s

Erwartete Ausgabe:

NAME                                      READY   STATUS    RESTARTS   AGE
kamerplanter-backend-7d8f9b6c4d-abc12     1/1     Running   0          45s
kamerplanter-backend-7d8f9b6c4d-def34     1/1     Running   0          45s
kamerplanter-frontend-5c4d8e7f3b-ghi56    1/1     Running   0          45s
kamerplanter-frontend-5c4d8e7f3b-jkl78    1/1     Running   0          45s
kamerplanter-arangodb-0                   1/1     Running   0          45s
kamerplanter-valkey-0                     1/1     Running   0          45s

Updates durchführen

# Auf neue Version aktualisieren
helm upgrade kamerplanter \
  oci://ghcr.io/nolte/charts/kamerplanter \
  --version 0.3.0 \
  --namespace kamerplanter \
  --values values-production.yaml

Die Backend- und Frontend-Deployments führen ein Rolling Update durch — es gibt keine Downtime, da die alten Pods erst beendet werden, wenn die neuen bereit sind.

Startdauer des Backends

Ein neuer Backend-Pod richtet vor dem ersten Request die Datenbank ein: Er legt fehlende Collections und Indizes an, führt die offenen Migrationen aus und spielt die Stammdaten-Seeds ein. Erst danach nimmt er Verbindungen an. Das passiert bewusst im Backend-Prozess selbst und nicht in einem eigenen Migrations-Job — ein Upgrade braucht also keinen zusätzlichen Schritt.

Auf einer leeren Datenbank dauert das rund 40 Sekunden (gemessen auf einer Workstation; unter dem Chart-Limit von 1 CPU eher länger). Mit einer langen Migration, oder wenn ein anderer Pod gerade migriert und dieser hier wartet, dauert es mehrere Minuten. Damit Kubernetes den Pod in dieser Zeit nicht neu startet, prüft zuerst ein startupProbe den Start; Liveness- und Readiness-Probe beginnen erst, wenn er erfolgreich war. Bis dahin bleibt der alte Pod im Dienst.

Grenze Wert
Maximale Startdauer (startupProbe: 10 s × 90 Versuche) 900 s (15 Minuten)
Längste Wartezeit auf eine fremde Migration (BARRIER_TIMEOUT_SECONDS) 600 s
Ab wann ein Migrations-Lock als verwaist gilt (LOCK_TTL_SECONDS) 300 s

Was das für dich bedeutet:

  • Wartet ein Pod länger als 600 Sekunden auf eine Migration, die ein anderer Pod hält, beendet er sich selbst mit MigrationBarrierTimeoutError — das Backend entscheidet über den Fehlschlag, nicht das Kubelet. Die maximale Startdauer liegt deshalb immer über dieser Wartezeit.
  • Wird ein migrierender Pod abgebrochen, bleibt sein Lock bis zu 300 Sekunden stehen; danach übernimmt ein anderer Pod. Ein Neustart in dieser Zeit wartet also, statt sofort zu migrieren.
  • Braucht eine Migration länger als 15 Minuten, erhöhe vor dem Upgrade failureThreshold des startupProbe (die übrigen Probe-Werte bleiben erhalten). Senke ihn nie unter 70: Ein Pod, der die vollen 600 Sekunden auf eine fremde Migration gewartet hat, braucht danach noch seinen eigenen Start (rund 40 Sekunden, unter 1 CPU länger). 10 s × 70 = 700 Sekunden lassen dafür 100 Sekunden Aufschlag; mit weniger bricht Kubernetes einen Pod ab, der rechtmäßig wartet oder gerade fertig startet.
  • Beim Hochskalieren (Replicas oder Autoscaler) hilft ein neuer Pod erst nach seinem Start. Plane die Skalierung mit Minuten, nicht Sekunden.
values-production.yaml (Ausschnitt) — nur bei sehr langen Migrationen
controllers:
  backend:
    containers:
      main:
        probes:
          startup:
            spec:
              failureThreshold: 180    # 10 s × 180 = 30 Minuten

Deinstallation

helm uninstall kamerplanter --namespace kamerplanter

Persistent Volumes

helm uninstall entfernt die Deployments und Services, aber nicht die Persistent Volume Claims (PVCs) von ArangoDB und Valkey. Deine Daten bleiben erhalten. Um auch die Daten zu löschen:

kubectl delete pvc --all -n kamerplanter

Monitoring

Logs prüfen

# Backend-Logs
kubectl logs -l app.kubernetes.io/component=backend -n kamerplanter --tail=50

# Frontend-Logs
kubectl logs -l app.kubernetes.io/component=frontend -n kamerplanter --tail=50

# ArangoDB-Logs
kubectl logs -l app.kubernetes.io/component=arangodb -n kamerplanter --tail=50

Health-Checks

Das Backend bietet zwei Health-Endpunkte:

Endpunkt Prüft Verwendung
/api/v1/health/live Backend-Prozess läuft Kubernetes Liveness-Probe
/api/v1/health/ready Backend + Datenbank erreichbar Kubernetes Readiness-Probe
# Manuell testen (über Port-Forward)
kubectl port-forward svc/kamerplanter-backend 8000:8000 -n kamerplanter
curl http://localhost:8000/api/v1/health/ready

Fehlerbehebung

Pods bleiben im Status 'Pending'

Der Cluster hat nicht genügend Ressourcen. Prüfe die verfügbare Kapazität mit kubectl describe nodes und vergleiche mit den Resource Requests in der Values-Datei. Für kleinere Cluster kannst du die Requests reduzieren.

ArangoDB startet nicht (CrashLoopBackOff)

Häufigste Ursache: Zu wenig Speicher. ArangoDB braucht mindestens 512 Mi. Prüfe die Logs: kubectl logs kamerplanter-arangodb-0 -n kamerplanter.

Frontend zeigt 502 Bad Gateway

Das Backend ist noch nicht bereit. Warte, bis die Readiness-Probe des Backends erfolgreich ist: kubectl get pods -n kamerplanter -w. Falls der Fehler bleibt: Stimmen die Service-Namen in der nginx-Konfiguration?

Ingress funktioniert, aber die Seite lädt nicht

Prüfe: (1) Ist ein Ingress-Controller installiert? (2) Zeigt der DNS-Eintrag auf den Cluster? (3) Stimmt der Hostname in der Values-Datei mit dem DNS überein?

Backend-Pod bleibt in 'CreateContainerConfigError'

Das Secret kamerplanter-secrets existiert nicht im Ziel-Namespace, oder ein per envFrom/secretKeyRef referenzierter Schlüssel fehlt darin. Prüfe: kubectl get secret kamerplanter-secrets -n kamerplanter und vergleiche die vorhandenen Schlüssel mit Schritt 2 oben.

Backend-Pod startet und crasht sofort wieder (CrashLoopBackOff mit 'FATAL: Default secrets detected')

Das Secret existiert, enthält aber einen unveränderten Standardwert — z. B. ARANGODB_PASSWORD=rootpassword oder ein leeres FERNET_KEY. Die Logzeile benennt die betroffenen Felder direkt: kubectl logs -l app.kubernetes.io/component=backend -n kamerplanter. Details zur Prüfung: Konfigurationsmatrix — Pflicht-Secrets.


Siehe auch