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Voraussetzung: Plugin lokal geladen (siehe Installation). Erst dann sind skill-management und der spec-Skill verfügbar.

Setup und Voraussetzungen

Bevor du die Checks des Repos lokal ausführen kannst, brauchst du diese Tools. Das Repo ist reine Dokumentation und Automatisierung — es gibt keinen App-Build —, daher bleiben die Tools bewusst klein.

Tool Version Wofür
Python 3.x Führt die Validierungs- und Katalog-Skripte unter scripts/ sowie die Testsuite aus
Task aktuell Task-Runner; jeder Check ist als task <target> verfügbar (siehe Taskfile.yml)
pre-commit aktuell Hook-Framework, das Whitespace, YAML, Markdown und Vale absichert
Vale aktuell Prosa-Linter (zieht beim vale sync das gepinnte nolte/vale-style-Vokabular)
Git 2.x Worktree-basierter Workflow gemäß der Parallel-Working-Copies-Konvention

Außerdem brauchst du ein GitHub-Konto mit Zugriff für Forks und Pull Requests (PRs); weitere externe Konten sind nicht erforderlich.

Erstmalige Bootstrap-Sequenz, einmal nach dem Klonen auszuführen:

bash task setup # installiert die pre-commit-Hooks pip install -r evals/requirements-dev.txt # Test-Suite-Abhängigkeiten (pytest)

Nach dem Bootstrap sind die alltäglichen Checks:

bash task lint # pre-commit über alle Dateien task test # Skill-/Agent-Frontmatter-Validierung + Eval-Harness-Unit-Tests task check # das develop-Quality-Gate lokal: lint + test task docs # baut die zweisprachige MkDocs-Site (mkdocs build --strict)

Wer task check sauber durchläuft, hat ein lauffähiges Repo.

Workflow

  1. Spec zuerst lesen — Skill oder Agent folgt immer einer geltenden Spezifikation.
  2. Skill/Agent anlegen — nutze den Skill-Management-Skill. Er legt ASCII-Kebab-Case-Ordner an, schreibt valides Frontmatter und verhindert typische Fehler.
  3. Spec anpassen, wenn nötig — über den Spec-Skill. Übersetzungen niemals direkt editieren. Der englische Kanon (die maßgebliche EN-Quelldatei) ist die Wahrheit; alles andere wird aus ihm regeneriert.
  4. Validieren lassenskill-management im Validierungsmodus prüft mechanische Defekte (Frontmatter-Mismatch, absolute Pfade, fehlende Hard-Rules) und bietet Fixes an.
  5. Index aktualisieren — nach Änderungen an Specs: spec/README.md via Spec-Skill regenerieren.

Konventionen

  • Namen: ASCII-Kebab-Case.
  • Beschreibungen: konkrete User-Trigger ("einsetzen, wenn der Nutzer X sagt"), keine abstrakten Fähigkeiten.
  • Tool-Zugriff bei Agents: Prinzip der minimalen Rechte. Nur-Lese-Agents erhalten keine Schreib-Tools.
  • Keine absoluten Pfade in Skill- oder Agent-Inhalten.
  • Inhaltssprache: Skills und Agents in Englisch, User-Antwort in Nutzersprache.

Commits

  • Kurze, imperative Betreff-Zeilen ("add spec skill template").
  • Eine logische Änderung pro Commit. Spec-Änderungen (alle Sprachen + Index-Update) bleiben zusammen in einem Commit, damit der englische Kanon nie ohne seine Übersetzungen auf den Branch wandert.

Pull Requests

  • Verlinke die betroffene Spec.
  • Beschreibe, welche Skills/Agents neu oder geändert sind.
  • Führe aus, was du getestet hast (z. B. "Plugin via claude --plugin-dir . geladen, /nolte-shared:spec erscheint im /skills-Dialog").

Häufige Fallstricke

  • Übersetzung direkt editiert → Drift. Immer Kanon ändern und regenerieren.
  • Platzhalter-Subfolder angelegt → der Skill-Management-Skill verbietet leere Ordner "just in case".
  • description zu vage → Claude kann die Skill/Agent nicht zuverlässig routen. Mindestens drei konkrete Phrasen.
  • tools zu großzügig bei Agents → lesende Agents bekommen keine Schreib-/Ausführungs-Tools, auch nicht "für später".